May 03: Gol (N) - Lom (N)

Gol - Lom
blaue Lagune im Lærdalstunnelen

Am dritten Tag sollte es in Richtung Küste gehen, wir entschlossen uns in Richtung Aurland zu fahren, eine Route welche wir auch schon 2007 fuhren, vom Aurland führt eine wunderschöne Passstraße nach Lærdal, eine Kommune welche im innersten Teil vom Sognefjord liegt, die Passstrasse erreicht man vom Aurland aus über den Ort Aurlandsvangen, von Lærdal kommend über Erdal.

Nun aber waren wir ca. 1 Monat früher als sonst unterwegs, und der Sommer war noch nicht ganz da, und dadurch war der Pass leider gesperrt, also drehten wir um und fuhren durch den Lærdalstunnelen. Die Fahrt durch den 25 Kilometer langen Tunnel war aber auch sehr interessant, sehr schön und abwechslungsreich für einen Tunnel waren die blauen Lichtbuchten welche ca. alle 6 Kilometer die monotone Fahrt im Dunkeln unterbrochen.

          Impressionen vom Aurlandsvangen Pass nach Erdal (Norwegen 2007):
          
          

In Lærdal angekommen fuhren wir weiter in Richtung Kaupanger, wo wir 2007 umkehrten trauten wir uns nun weiter, mit einer Fähre ging es von Fodnes nach  Mannheller (der Bundesstraße 5 entlang, die Fähre kostete pro Auto 88 NOK, ca. 11 EUR). Wir fuhren weiter über die B5, später erfuhren wir das die Mautstrecke von Fjærland nach Sognedal so ziemlich die teuerste in Norwegen sein soll, satte 90 NOK (ca. 11 EUR) kostete der Abschnitt. 

kurz vor Aurland: Traumfrau mit Traumlandschaft
Claudia + Peter
Helga + Werner
da geht es gleich lang
kurze Pause im Aurland
auf der Fähre von Fodnes nach Mannheller
hier kommen echte Zweifel auf noch eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden
Camping? Hier Zelte aufschlagen oder wie? brrr... kalt....
Ansicht der Trollstigen (welche unsere Route leider nicht kreuzten)

Wir wechselten von der E5 auf die E36, wir wollten über Geiranger nach Eidsdalen, um am nächsten Tag die gefürchteten Trollstigen entlang zu fahren, die Bundesstraße 63 war aber leider gesperrt, zu viel Schnee ...   und somit schon  der zweite gesperrte Pass auf unserer Reise. Viel alternativen hatten wir hier nicht , entweder zurück in Richtung Küste, oder weiter ins Landesinnere um auf die E6 zu kommen. Wir entschlossen uns für die E6, und wollten nun einen Campingplatz suchen, dies gestaltete sich dort echt schwer, alles geschlossen, verlassen... oder einfach nicht vorhanden, in jedem Ort den wir ab Strynevatnet durchquerten hielten wir Ausschau nach einer Unterkunft, erst in Lom wurden wir gegen 22 Uhr fündig.

Durch das rumkurven in den Fjorden haben wir an diesem Tag nicht viele Kilometer geschafft, wir hatten es ja auch nicht eilig, dennoch war der Tag schon recht anstrengend und wir waren froh als wir dann endlich in der warmen Hütte saßen und eine warme Mahlzeit zu uns nahmen, auf das ein spannendes Kartenspiel und einige Dosen Bier folgten bevor wir dann um ca. 2:00 Uhr ins Bett fielen.

unsere Hütte in Lom, die bisher schönste und größte
claudia + peter sind müüüüüüdeee....
Bier sollte man sich selbst mitbringen
was der Turm Bier wohl in Norwegen kosten würde?
Innenansicht einer "Hytta" in Lom

In der Hütte hätten locker 7-8 Personen bequem schlafen können, doof fanden wir das wenn jemand ins Bad wollte, man durch alle Zimmer durch musste, und wer hier nicht in 5 Minuten fertig ist mit duschen, darf sich auf eine sehr kühles Erlebnis einstellen. Den Preis für die Hütte fanden wir mit 695 NOK (ca. 82 EUR) ziemlich okay. Den Ort Lom fanden wir jetzt nicht sooo einladend, obwohl dieser im Sommer wohl sehr gut von Touristen besucht wird.

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