Es gibt kein Glück

...der Regen fiel ununterbrochen auf das kaputte Dach von diesen alten Haus dem Zusammenbruch nah. Ich saß, in seinem inneren, mit Gleichgültigkeit schaute ich mich um, aus einer Zimmerecke. Diese Wände aus Stein, versehen mit einer unvollkommenen Anziehungskraft. Sie schauten mich an wie einer einen abgebrannten Baum ansieht, durch einen Fehler verstorben. Diese traurige Stimmung, dieser starker Geruch nach feuchter Erde, dieser Schmutz, verkrustet in jeden einzelnen Stein und jeden Balken Holz, diese schreckliche Ambiente, schaffte in meinen inneren eine unkontrollierte Anregung, ich wollte rauslaufen und vergessen. Aber ich konnte nicht, diese Umgebung war schon ein Teil von mir geworden, und keiner kann seinen Schatten davon laufen. Ich satnd auf, ich war bereit durch das kleine Zimmer zu gehen, begleitet von einer Flasche, halb leer mit einer unbestimmbaren Flüssigkeit. In diesen Augenblick fing eine unbekannte Melodie an zu klingen. Dieser Klang kam aus einer anderen Ecke de Zimmer, eine Ecke die ich nie besuchte habe. Ich fing an zu gehen, rund um das Zimmer, zur gleichen Zeit folgten meine Lippen diesen schönen Klang, und genau in diesen Moment bemerkten meine Augen das Sie nicht alleine waren. Ein großes fenster zeigte sich vor mir, als wäre es ein Bild, ein unendliches Feld voller Rosen, alle größen und ihr Duft durchbohrte dieses dicke Fenster und gelang zur mir mit einer Unglaublichen Reinheit. Noch nie hatte ich ähnliches gesehen. Es war außergewöhnlich. So viel Schönheit erschreckte mich, ich rieb mir die Augen weil ich dachte es handelt sich um einen Traum. Es sind viele Stunden, Monate, Jahre vergangen, und immer noch heute, setzte ich mich manchmal vor das Fenster und beobachte die Rosen, mein Blick sucht die Ferne, und mit Tränen in den Augen denke ich an den Tag an dem ich genügend Mut haben werde um rauszugehen und eine an mich zu nehmen. Kann sein daß ich an diesen Tag erfahren werde woraus das Glück besteht.... Das Glück gibt es nicht, es ist nur ein Traum, wenn du glaubst es gefunden zu haben, weckt das Leben dich auf.

 

Peter Karsten, irgendwann um 1996

Glück hin oder her, das Leben geht weiter, ob man letzendlich glücklich ist oder nicht, entscheidet jeder für sich selber, auch wenn man glücklicher wäre wenn das eine oder andere eben anders wäre, was aber wenn das "wenn" nicht wäre ... ... ... ... ...