TeamD SAW II – XII in der Pfalz

SAW II XII

Die Kurzfassung des TeamD Saison Abschluß Wochenende wäre folgende: „So stellt man sich ein perfektes Saison Abschluß Wochenende vor“.


Vom Anreisetag am Freitag kann ich leider nicht viel berichten, außer vielleicht aus dem mehr als zehn Kilometer langen Stau auf der A61 bei Kruft, wo ein LKW nach einem Reifen Platzer einen Sack entzündbare Polymerkügelchen verloren hatte , aus dem Grund und dem nicht mehr so fitten Polo sind Claudia und ich nach fünfeinhalb Stunden Fahrt kurz vor Mitternacht in Elmstein eingetroffen.

Das entpuppen einiger Supertalente im TeamD ließ die Müdigkeit und die anstrengende Fahrt schnell vergessen, es kamen sogar Gedanken auf eine TeamD Band zu gründen. Olli an der Gitarre zusammen mit einem Irischen Musiker , Frank an den Bongos, Karmen mit Ihrer Wunderbaren Gesangstimme, Andi mit seinen ausgefallen Texten würde sich als Songschreiber gut machen...


Bis halb drei in der früh fanden die Instrumente und Gesänge keine Ruhe, ein Genuß für die Ohren.

 

TeamD Supertalente - Country Roads: 


Tagesziel Lambrechtskreutzhütte:

Das Gegenteil folgte dann Samstag früh um sieben, Andi machte den Weckdienst, begleitet von einer scheppernden nicht näher definierbaren Musik auf seinem Handy, schlimmer als jeder Wecker, nur das man den nicht so einfach an die Wand klatschen kann.

Nebelig und Frisch war es als wir zum Frühstück gingen, das sollte aber nicht lange anhalten, spätestens mit Begin der Tagestour würde sich der Nebel lichten und der erste Anstieg für wärme Sorgen, so wie auch der Traditionelle Zulu Tanz vor der Abfahrt.

Für die Samstags Tour sollte es 2 Gruppen geben, die schnellere „Fitfucker“ Gruppe würde von Stefan geguidet, und die so liebevoll von Andi benannte „Rollatoren“ Gruppe würde von Mario geführt.

Was den Samstag angeht kann ich also nur von der Rollatoren Gruppe berichten, welche ich nach hinten abgesichert habe ;-) Was die „Fitfucker“ also so getrieben hat, kann man nur erahnen, bereits in der Mittagspause war schon von Brombeersträuchern, auf den Rücken liegenden Käfern und Saltos über den Lenker die Rede, aggressive Wanderer, und sich auf den Nachmittag mit Asphalt abkratzen noch ergänzen  würde....

Schönwetter Pfalz
mit Sahne Trails

Vor Stürzen war die Rollatoren Gruppe aber auch nicht verschont, so gab es doch schon zwei „Ausrutscher“ auf den ersten zwei  Kilometer, mit Anlaufschwierigkeiten ging es dann aber los in Richtung Elmstein. Zwar ist Düsseldorf noch immer das schönste Bike Revier der Welt, aber nach den ersten Anstiegen und Trails war schnell klar das das heute ne ganz andere Nummer werden würde. Von Elmstein aus folgten wir die Nordroute des  Pfälzer Jakobsweg , dieser führt uns oberhalb des Speyerbach durch Traumhafte Wälder und über tolle Trails am Grünberg und am Spangenberg vorbei bis ins Iptestal. Dort verlassen wir den Jakobsweg und geben uns den ersten steileren Anstieg.

Das fahren in der Rollatoren Gruppe war sehr harmonisch und gemütlich, auch war unser Guide, der Mario, sehr kompetent und rücksichtsvoll , niemand wurde verloren, niemand mußte zurückgelassen werden, es gab keine irreparablen Defekte, niemand ist verhungert oder verdurstet , ... Das nach der Mittagspause sich einige Rollatoren der Fitfucker Gruppe anschlossen läßt wahrhaftig darauf hindeuten das wir doch sehr gemütlich unterwegs waren , in der Ruhe liegt die Kraft ...

Am Ochsenkopf vorbei ging es weiter nach Lambrecht(Pfalz), eine Dorfidylle, kann man nicht anders Beschreiben. In Lambrecht wurde eine kurze Müsli/Brotpause eingelegt um Energie für den anstehenden Aufstieg zur Lambertskreutzhütte zu tanken, welcher mit knapp 350 höhenmeter am Stück anschlagen würde, da kann das schönste Revier der Welt nur von träumen...

Lambrecht
Der Postturm Lambrecht
Mini Pause vor dem Aufstieg zur Lambertzkreutzhütte

Strahlende Sonne und blauer Himmel waren unsere Begleiter durch die Wälder und über die Berge in der Pfalz, so war ich schwer der Annahme das es dieses Wochenende Regnen würde, dieser blieb aber aus, das sagenhafte Wetter dürfte dem ein oder der anderen noch einen kleinen extra Schub Motivation gegeben haben.

In der Mittagspause an der Lambrechtskreutzhütte traf die Rollatoren auf die Fitfucker, es wurde gemeinsam Mittagspause gemacht, da kamen schon die ersten Grusel Stories von den Erlebnissen der FitFucker, darüber sollte jemand aus der Gruppe mal berichten, nicht das ich hier noch falsche Tatsachen wiedergebe ;-)

Nach der Mittagspause führte uns Mario über einen Sahnehaften Trail am Hinteren Stoppelkopf vorbei wieder zurück nach Lambrecht , dort nahmen wir wieder den Jakobsweg , und folgten diesen bis auf die Höhe vom Fels am Sattelmühlereck wo wir den Esthalbach überquerten um im Anschluß langsam aber stets Bergauf den Heimweg zurück zum Naturfreundehaus antraten. Über den Zähnblicker ging es weiter , oberhalb des Esthalbach, bis zum Pflasterberg, noch über Esthal und Schwabenbach und schon ist man wieder in Harzofen beim Naturfreundehaus.

wheeeeeeeyyy
Davon gibts in der Pfalz viele
Kreativität im teamD

Das schöne Wetter, die Ausblicke, die tollen Trails und die Super Truppe zählen diese Tour als eine der schönsten die ich mit gefahren bin , hat einfach alles gepaßt, und so war wir Rollatoren Gruppe mit 55 Kilometer und knapp 1400 Höhenmeter kurz nach fünf wieder am Naturfreundehaus, wo dann der nicht so anstrengende Teil des Tages folgen würde.

Der Abend gestaltete sich abwechslungsreich durch ein vielfältiges Programm, herauszustechen  wäre die „Novizen Prüfen“ welche sich einen Sketch ausdenken und aufführen sollten. Das ist wunderbar gelungen, aufgeführt wurde die Veranstaltung des SAC (Strong Arm Cup), welche am 21. September statt gefunden hatte, und dadurch geprägt wurde das der Obergeilste Andi den Pokal und Titel an den Newcomer Daniel verlor. Eine lustige Imitation, welche trotz geringer Vorbereitungszeit prächtig umgesetzt wurde und für viel lachen und Applaus sorgte. Wie oben schon geschrieben, das TeamD steckt voller Supertalente, Musik, Theater.. was kommt als nächstes?

Bevor es zum traditionellen Biketivity überging gab es noch eine sehr professionelle Diashow welche auch den SAC noch einmal aufflackern ließ, obwohl schon über ein Monat her scheint der letzte SAC echt geprägt zu haben, oder will man hier den Ex-Obergeilsten nochmal extra demütigen und treten wo er schon am Boden liegt?

Das Biketivity gestaltete sich mit 20 Personen etwas schwierig, so bekam man doch nicht alles mit was gerade am anderen Tischende passierte, dennoch  war es einmal wieder total spannend, und sorgte für Aufruhr bei gewissen zu erratenden Begriffen , zu einer Schlägerei kam es aber nicht.


Am späten Abend folgten bei Bier und Pfälzer Schorlen noch interessante Gespräche, Mini Biketivity im Gemeinschaftsraum für die  die nicht genug bekamen, Mäxchen Würfelspiel , und auch wieder Musik und Gesang von Patrick , dem Irischen Musiker. Die Logik des Mäxchens wollte sich bei mir einfach nicht zeigen lassen, das habe ich einfach mal so hingenommen um mir den perfekten Tag nicht durch ein doofes Würfelspiel vermiesen zu lassen. Um 2 Uhr war dann Schicht im Schacht.

Stunts
SAC DiaShow
Bikeivity
Pfälzer Schorlen

Mittagsziel Forsthaus Breitenbach:

Der Sonntag begann wieder mit Andis Weckdienst, Horror... Halbwach Gings zum Frühstück, Zimmer räumen, und nach dem Zulu wurden die „FitFucker“ wieder von den „Rollatoren“ getrennt. Die Runde wurde sehr gemütlich, und bereits nach 14km und keine 400 Höhenmeter waren wir schon am vereinbarten Mittagsziel. Viel zu früh, die Rollatoren Gruppe spaltete sich, ein Teil blieb beim Forsthaus Breitenbach, und ich machte mich mit dem anderen hoch zum Studerbild, so kamen dann doch noch 30 Kilometer und fast 800 Höhenmeter zusammen.


Gruseliger Guten Morgen Gruß
In Elmstein siehts schon besser aus

Wieder zurück am Forsthaus in Breitenbach, warteten wir auf die Fitfucker, welche Sich wohl etwas verfranzt hatten und wieder tolle Stories mitbrachten. Die Getränke/Essen Logistik  am Forsthaus Breitenbach war eine einzige Katastrophe , lange Wartezeiten, falsche Bestellungen, das ist der einzige negative Punkt dem ich von diesem Wochenende auflisten kann, da hätte man lieber auf das Angebot des Naturfreundehauses zurückkommen sollen, ab Mittag gab es dort großes Grillen und Kuchen am Nachmittag , das hätte auch den Bonus gehabt das man nach 3 Stunden rumsitzen nicht noch den Anstieg von 20 Minuten vor sich hat ;-)

Was das Naturfreundehaus allerdings nicht bieten konnte, war die Schlepptenderlok  „Speyerbach“  oder auch „Kuckucksbähnel“, welche direkt am Forsthaus in Breitenbach hält.

Trails, Trails, Trails ...
Am Goldbrunnen
Die "Rollatoren" Gruppe

Nach Rückkehr zum Naturfreundehaus wurde sich verabschiedet und die Rückreise nach Düsseldorf angetreten, diese verlief dies mal unspektakulär und ohne Hindernisse.

Auch wenn der Geschmacksorgasmus aufgrund der fehlenden Kochkünste des Roten Baron ausblieben war es doch in allem und allem ein perfekt gelungenes Wochenende mit viel Spaß, Spannung, Action, Guten Wetter, Super Leute, alles ist da gewesen was man für ein Perfektes Bike Wochenende benötigt.

Bleibt an dieser Stelle nur noch ein Riesengroßer Dank an die Organisatoren dieses SAW, und an alle die dazu beigetragen haben dieses Wochenende zu einem unvergeßlichen Ereignis zu machen. So wie auch Dank an unsere Guides welche uns uns Sicher durch die Pfalz geführt haben und an die harmonische "Rollatoren" Gruppe.

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