11.09.10 Mountain biking Mountain biking

Von: Peter Karsten

VulkanBike Eifel-Marathon

Schon lange stand ein Marathon auf meiner „to do“ Liste, und jetzt konnte ich diesen endlich angehen, zusammen mit Team D sollte es zum VulkanBike Eifel-Marathon gehen. Mein Ziel für den Marathon war es die Distanz von 85km und 2000hm zu absolvieren, Zeit egal, Hauptsache ankommen. Andreas H. würde den Ultra Marathon (100km – 2300hm) fahren.

Als wir uns um 6Uhr morgens auf den Weg in die Eifel machten war noch nichts zu sehen von dem Super schönen angekündigten Wetter, der Frühnebel bedeckte die Täler und Berge in der Eifel, und alles wirkte dadurch sehr flach und erinnerte mich irgendwie an einen riesengroßen Stausee.

Als wir gegen 8:00 Uhr in Daun ankamen klärte sich der Himmel, ein wunderbares Blau zeigte sich zusammen mit vielen hellen Sonnenstrahlen. Da war es also, das angekündigte schöne Wetter, es war zwar noch recht frisch bei 9°, aber spätestens nach Rennstart würde uns schon warm werden, und mit fortgeschrittenem Tag würde es noch wärmer werden.

Mit den TeamD Trikots, unsere Teambekleidung, gingen wir an den Start, mein Block startete um 9:50 Uhr, ca. 40 Minuten später als Andreas, so hatte ich noch ein wenig Zeit mich aufzuwärmen, was auch sehr gut tat.

Die Strecke war sehr interessant, allerdings auch sehr aufgeweicht, es wurde recht matschig und der eine oder andere Anstieg entpuppte sich zu einer Rutschpartie. Ich hatte Mühe mich immer mal wieder von der Konzentration loszureißen um die schöne Aussicht auf die Maare zu genießen.  Ich wollte doch Sightseeing machen und nicht auf die Zeit achten, doch zwischendurch wurde ich immer wieder vom Ehrgeiz eingeholt, der mir dann zeigte wo meine Grenzen lagen.

Es gab allerdings nicht nur eine körperliche Grenze, beim nächsten Mal sollte ich vorher mein Bike noch inspizieren, so löste sich die Befestigung meiner Satteltasche nach den ersten ruppigen Trails, und diese baumelte dann ständig über den Hinterreifen, dies veranlasste mich dazu öfter anzuhalten und die Tasche wieder irgendwie zu fixieren, Abhilfe bekam ich letztendlich bei der ersten Verpflegungsstation, mit ein paar Meter Absperrband wurde die Tasche so festgebunden das diese bis zum Ziel hielt.

Der ganze Dreck saugte auch gut das Öl von der Kette, so fuhr ich irgendwann nur noch im mittleren Ritzel , es wollte sich nichts mehr schalten lassen, dadurch verlor ich auch Zeit und Kraft weil ich öfter aus dem Sattel musste und auch viel schieben, bei der 3ten Verpflegungsstation bekam ich frisches Öl und Kette ließ sich wieder Schalten. 

Zeit war mir egal, aber trotzdem sehr ärgerlich, vor allem Bergauf, wenn die Kette anfängt zu springen oder sich die Satteltasche selbständig macht und man aufgrund dessen gezwungen ist ein Zwangsstopp zu machen.

Trotzdem habe ich alles gegeben was ich konnte, und kam dann nach 6:21 h im Ziel an, dort wartete Andreas H. (schon seit ca. 2 Std) auf mich (trotz UltraM hat er nur 5:01 Std gebraucht, eine Wahnsinnsleistung finde ich).

Das Rennen war Super organisiert finde ich, sehr viele Streckenposten, die Verpflegungstationen waren genau da wo man Sie brauchte (für mich  zumindest), das Wetter war optimal für so eine Veranstaltung, die Leute alle Super nett.

Und auch wenn es viel Schweiß gekostet hat, so hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Mit Gesamtplatz 256 (von 288), und AK Platz 113, wurde ich immerhin nicht letzter, und mein Ziel für nächstes Jahr ist eine 5 Std Zeit.

PS: Als Finisher des Eifel Marathon darf ich mich jetzt VulkanBiker schimpfen ;-) Freue mich aufs nächste Jahr!

 



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