Tag 6: Grosio(I) - Pezzo(I) (48 km - 2159 hm)

Kaffee im Sassella

Buon Giorno… Das Frühstück im Hotel Sassella war genial, habe auch noch nie Kaffee in einer Sangria Kanne serviert bekommen. Ulla & Lena checkten gerade aus, als wir den Frühstückssaal betraten. Kurz nach uns betraten unsere nächtlichen spät angereisten „Freunde“  den Saal und machten da weiter, wo sie in der Nacht aufgehört hatten. Den Waden nach zu urteilen voll die durchtrainierten Tiere. Na dann kann man es ja auch mal krachen lassen ? Wir taufen sie Spaßtruppe :-) Dirk ließ sich heute extrem Zeit beim Frühstück, das machte mich etwas nervös, immerhin warteten heute über 2000 Höhenmeter auf uns. Gegen 9:00 Uhr sind wir dann endlich los.

Die ersten Höhenmeter machten uns heute ganz schön zu schaffen

Wir fuhren aus Grosio heraus, in Richtung Bormio. Bei La Prese dann rechts ab Richtung Fumero. Ab La Prese ging's erstmal richtig knackig bergauf… Dirk machte die Pace, morgens kam ich nicht aus den Puschen. Erst ab Mittags gelangte ich zu meiner Höchstform und konnte dann eher vorweg ziehen. Das Wetter war wieder erstklassig. Die Sonne zeigte sich schon sehr früh am blauen Himmel, und die Schweißperlen kullerten schon nach den ersten Höhenmetern. Was für ein schöner Tag, und wie auch schon in den letzten Tagen fragten wir uns mehrmals, warum wir uns eigentlich so quälten ;-)

Serpentinen zum Fumero
Von dahinten kommen wir her, from far away

Noch vor La Prese überholten uns Markus & Daniel. Die beiden haben wir am Abend zuvor in Grosio kennengelernt. Sie waren wie auch wir und Ulla & Lena auf der Albrecht Route unterwegs. Auf dem Weg zum Fumero überholte uns die Spaßtruppe.…  Toll, nun waren wir die letzten. Etwas frustriert zogen wir gemütlich die Serpentinen zum Fumero hoch. Da nun ohnehin das „Schlusslicht“ bildeten, nahmen wir etwas Tempo raus. Bloß nicht verausgaben; es warteten noch genügend Höhenmeter auf uns. Und wer weiß, vielleicht schätzten die anderen Ihre Kräfte falsch ein ;-)   Zwischendurch taucht aus dem Nichts ein gewisser Ehrgeiz auf… was will der nur?

Am Fumero angelangt haben wir 800 Höhenmeter hinter uns. 10:30 Uhr war es. Ich behaupte einfach mal, dass wir gut in der Zeit lagen.


Es war noch früh, aber wir stellten uns schon die Frage der Übernachtung. Die Etappe sollte in Ponte di Legnio enden. Im Roadbook vom Albrecht wurde als bessere Alternative das Bed & Breakfast von Yuri in Pezzo empfohlen. Auf dies machten uns Ulla & Lena am Abend aufmerksam, Höhenmetertechnisch wäre das auf jeden Fall die besser Alternative, weil Pezzo ca. 200 Höhenmeter über Ponte di Legnio liegt und genau auf der Albrecht Route. Pezzo sollte unser Tagesziel werden. Falls wir dort keine Übernachtungsmöglichkeit finden sollten, könnten wir immer noch runter nach Ponte die Legnio.

In Fumero endete die Asphaltstraße. Ein steiler Schotterweg mit Steinplatten hatte sich vor uns breit gemacht. Als wenn dieser nicht schon schwer genug zu fahren sei, kamen hier permanent Geländewagen von oben oder unten. Das nervte vielleicht; ständig mussten wir ausweichen. Wir wurden sogar 1 oder 2 mal weggehupt. Und das würden wir in Italien noch öfter beobachten, dass die mit ihren Wagen bis geht nicht mehr auf den Berg hochfahren, nur um sich ein paar Wanderkilometer zu sparen?  Wir radelten und schoben weiter hoch. An der vom Albrecht beschriebenen Wasserstelle füllten wir unsere Flaschen wieder auf. Die Sonne knallte immer mehr, und der Aufstieg hat ganz schön viel Flüssigkeit gefordert. Wer weiß, wann sich die nächste Nachfüllgelegenheit bietet. Am Bike hatte ich 2 Flaschen, á 1l und 0,7 l, weniger Tank hätte es für mich auch nicht sein dürfen.

Dieser nicht wirklich komfortable Weg zog sich ca. 400 Meter hoch bis zur „La Baita“. La Baita? Da war doch was. Genau, am Vortag hätte man von Torri di Fraele über Bormio direkt hier hin fahren und die Transalp um einen Tag verkürzen können. Vielleicht eine Idee für Zeitgeplagte, verletzte oder was auch immer es erfordern könnte, die Transalp um einen Tag zu verkürzen. Dann weiß ich nun auch, dass wir im „Vall di Rezallo“ sind, wieder etwas gelernt ;-) In „La Baita“ gibt es übrigens Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 16 Gäste, und man spricht Deutsch.  Kurz vor Baita trafen wir Ulla & Lena wieder. Mit den Abgefahrenen Reifen hatten die beiden noch mehr Mühe gehabt, den Anstieg zu meistern. Dirk und ich überlegten, ob wir in "La Baita" Mittagspause machen sollen, verwarfen den Gedanke aber, weil wir Angst hatten dort zu lange zu verweilen. Nach einem kurzen Plausch mit Ulla & Lena fuhren wir weiter.

Ich wurde langsam warm und zog kräftig an. Die kommenden 400 hm gingen steil hoch. Nach ca. 200 hm gelangten wir auf ein Plateau und machten dort eine „kleine“ Mittagspause. Während ich mich etwas erholte und ein Müsli knabberte, checkte Dirk sein Bike durch. Seine Bremse meldete sich immer wieder unerträglich laut. Während wir noch pausierten, kamen Markus & Daniel an uns vorbei, die waren bestimmt im Baita eingekehrt. Wir packten ein und fuhren über das Plateau. Es wurde wieder steil und wir mussten schieben. Teilweise konnte man fahren, noch ca. 200 hm zum Pass. Ich gab nochmal alles, ich wollte da jetzt hoch, Schnauze voll ;-) Abgesehen davon war da auf einmal wieder dieser Ehrgeiz ;-) Nachdem wir Ulla & Lena eingeholt hatten, und auch für kurze Zeit Daniel & Markus hinter uns lagen, schienen wir doch nicht so unfit zu sein. Aber wir hatten ja noch keine richtige Pause …. Ob uns das noch zum Verhängnis werden würde?

Noch 400 hm zum Pass
Noch 250 hm zum Pass
Noch 200 hm zum Pass
Noch 100 hm zum Pass
Letzte hm zum Passo dell' Alpe
Albrecht Familie :)
Passo dell' Alpe

Endlich oben, Passo dell' Alpe auf 2.463 Meter. Eine herrliche Aussicht bat sich uns. Hier keine Pause zu machen, wäre eine Sünde gewesen, vor allem bei diesem super schönen Wetter, mit Aussicht auf den Gavia Gipfel. Fast zeitgleich traf unsere Spaßtruppe am Pass ein. Die Art und Weise, wie die die letzten Meter hochgekommen sind... voll die Kampfmaschinen … Auch sie machten Rast, und da war sie wieder: die große Albrecht Familie, vereint, fehlten nur noch Ulla & Lena. Die Sonne strahlte so viel Hitze aus, dass wir unsere schweißgetränkten Shirts auf die Wiese legen konnten und am Körper die warmen Strahlen auf uns wirken lassen konnten. Markus & Daniel hatten tatsächlich Rast in La Baita gemacht, und sich von dort aus ein Zimmer in Pezzo reservieren lassen. Eine super Idee, denn mit Handy Empfang ist hier oben nicht zu rechnen. Wir fragten uns, ob Ulla & Lena wohl auch ein Zimmer reserviert hatten, und ob wir auch noch eins bekommen würden. Nach dem Anstieg jetzt hatten wir wenig Lust, am nächsten Tag noch 200 Bonushöhenmeter zu strampeln. So waren wir die ersten, die diesen Ort des Verweilens verließen in der Hoffnung, dass wir vielleicht als erste in Pezzo ankommen und auch das Glück haben, dort noch ein Zimmer zu bekommen.

Abstieg vom Passo Alpe
kein einfaches Gelände
Vorsprung adé?
Rechts oben vom Bach wäre richtig gewesen
Straße zum Gavia Pass
Pause beim Refugio Berni

Die Hoffnung schwand schnell dahin, als wir nach kurzer Abfahrt bemerkten, dass wir den vom Albrecht beschriebenen Abzweig auf den „Jeep-Weg“ verpasst haben. Nun befanden wir uns auf der falschen Bergseite, und vor uns lag eine technische Herausforderung. Was jetzt? Auf der anderen Seite sahen wir einen breiten Schotterweg, der vom Pass herunter führte. Auf unserer Seite schlängelte sich ein Trail durch Felsen und Gestein, der uns zum Schieben und tragen aufforderte. Umkehren und wieder hoch und den richtigen Weg nehmen? Nein, es schien so, als wenn man auch hier runterkäme, zur Straße die uns dann hoch auf den Gavia Pass bringen würde. Der Abstieg kostete Zeit, und wir hatten Angst um unseren „Vorsprung“ ;-) Aber noch kam keiner …


Es war (Gott sei Dank) so, dass der vom Albrecht beschriebene Weg und unsere technisch anspruchsvolle Alternative sich unten kreuzten. Ca. 350 Höhenmeter Asphalt trennten uns noch vom Gavia Pass. Wir hatten gerade mal kurz nach zwei, und ab dem Pass würde es nur noch bergab gehen bis Pezzo (wenn wir denn da eine Bleibe fänden). Ich behaupte mal, dass wir noch immer gut in der Zeit liegen : ). Schon sichtlich entkräftet traten wir die letzten Höhenmeter zum Gavia Pass an. Kein schöner Aufstieg.… ständig knatterten Motorradfahrer und Möchtegern Schumis in ihren Cabrios an uns vorbei und auch der ein oder andere Rennradfahrer. Ist ja fast wie in der Eifel hier, kaum auszuhalten dieser Lärm. Ich machte wieder die Pace, ich will jetzt endlich über diesen Scheiß Berg. Ich zog an und fuhr volle Last, was Minuten später schon wieder zum Frust führte, als ein Rennradler mich überholte. Ich versuchte, bei ihm im Windschatten zu fahren, aber er entfernte sich immer weiter. Beim Refugio Berni war ich dann platt. Es war tierisch windig dort oben. Die Wolken verdeckten teilweise die Sonne, mir wurde kalt und ich hatte Hunger. Wir beschlossen eine „Nudelpause“ einzulegen. Das tat gut….


In der Pause trafen wir alte Bekannte wieder, aus Galtür, welche auf der Joe-Route (Oberstdorf-Gardasse) unterwegs waren. Man erkundigte sich nach unseren Mitfahrern und merkte an, dass die meisten in zweier Gruppen unterwegs wären, jeder mit seinem konditionsgleichen Partner. Anders findet man nur schwer in den eigenen Rhythmus, was Zeit und Kraft kosten kann. Während wir uns unterhielten, sahen wir Markus & Daniel die letzten 100 Meter zum Pass hochziehen. Hätten wir gewusst, dass uns nur noch 100 Höhenmeter vom Pass trennten, dann hätten wir die sicherlich auch noch durchgezogen. Kurze Zeit später pirschte dann Ulla am Refugio vorbei, und 10 Minuten hinter ihr die Lena. Das war's dann wohl mit unserem Vorsprung, voll verpokert, um 100 Höhenmeter. Die Spaßtruppe wollte übrigens nicht über den Gavia, somit waren wir wieder die letzten ;-) Etwas genervt rauchte ich meine letzte Zigarette aus der Schachtel und ging ins Refugio um neue zu kaufen. Zu meinem Entsetzen verkauften die dort keine, ich solle mal am Gavia-Pass fragen…


Wir verabschiedeten uns von unseren Galtür Bekannten und gingen die letzten Meter an. Die sahen nur von weiten steil aus; relativ leicht ging der Anstieg. Kurz vorm Pass folgte sogar ein ganz flaches Stück an einem See entlang, dem Lago Blanco. Ja, und dann waren wir schon oben. Toll, den Pass hab ich mir aber anders vorgestellt. Rechts und links große Parkplätze, vollbelegt, eine Menschenmenge, wie wir sie seit Tagen schon nicht mehr gesehen hatten. Voll der Rummel. Wir hielten kurz an, grüßten Ulla & Lena, die am Refugio Bonatta eine Pause machen wollten. Im Refugio fragte ich nach Zigaretten, und bekam wieder eine unerfreuliche Antwort. Die nächste Kaufgelegenheit für Zigaretten befände sich in Santa Caterina Valfurva (13 km und ca. 800 hm bergab in die Richtung aus der wir ) oder in Ponte die Legno (18 km und 1300 hm bergab in die Richtung, in die wir wollten, an unserem vorgenommenen Tagesziel vorbei). Fluchend kam ich aus dem Refugio und traf Markus & Daniel. Die rauchten auch und baten an, am Abend in Pezzo auszuhelfen. Das nenn ich mal Kollegialität unter Mountainbikern *zwinker lach*

kurz vor der Abfahrt vom Gavia Pass
da gehts gleich runter

Scheinbar wollten die beiden auch im Bonatta eine Pause einlegen. Wir witterten wieder eine Chance und waren uns einig, dass wir das ausnutzen wollten, wobei die Jungs Ihr Zimmer ja schon sicher hatten. Mittlerweile wussten wir auch, das Ulla & Lena noch nicht reserviert hatten und wie wir, auf Glück angewiesen waren.

Bevor wir die Abfahrt in Angriff nahmen schauten wir noch einmal ins Roadbook auf dem Handy. Für die heutige Etappe war dort ein alternativer Etappenabschluss vorgeschlagen: die Michels Variante, ein schöner Trail der direkt in Pezzo münden sollte. So muss man keine Höhenmeter auf Asphalt vernichten, auch wenn das manchmal recht spaßig sein kann. Da wir keine GPS Daten für die Einfahrt in den Trail hatten, wollten wir die Abfahrt gemütlich angehen, um die Einfahrt zum Trail nicht zu verpassen. Leichter gesagt als getan… Die Abfahrt war verlockend, wir wurden immer schneller und schneller und mussten dabei noch auf den fließenden Verkehr achten. Das scheint hier echt eine sehr beliebte Ausflugsstrecke für unsere motorisierten Freunde zu sein. Die Abfahrt ging durch einen Tunnel, hier sollte man tierisch aufpassen. Nach der Einfahrt in den Tunnel war es auf einmal zappenduster, da hab ich Panik bekommen und voll gebremst. Dirk wäre mir beinahe hinten reingebrettert. Er fuhr an mir vorbei, und schon war er in der Dunkelheit verschwunden. Mir ist es immer noch unerklärlich wie er was sehen konnte. Ich hab mich an die Wand gedrückt und überlegt ob ich zurück soll, war aber erst mal regungslos. Als das nächste Auto in den Tunnel fuhr, hab ich mich dann an dessen Rücklichter orientiert. Puh, war ich froh als endlich wieder Licht am anderen Ende erschien. Später dann erfuhren wir, das um den Tunnel herum noch ein Weg führte. Hätten wir mal besser diesen genommen, das wär entspannter gewesen, und die Aussicht wahrscheinlich auch um ein vielfaches schöner.

Kurz vor Pezzo ...

Wir dachten schon wir hätten den Eingang zur Michels Variante verpasst, als wir diesen dann doch noch in einer Kehrtwende fanden. Endlich wieder abseits von der Straße, das war Entspannung pur. Ab jetzt würde es nur noch den Trail runter gehen bis nach Pezzo, was kann uns noch aufhalten? Ein Platten z.B. … ich hörte nur klong klong klong … hielt an, um zu schauen was ist und sah ein Stück Stacheldraht im Reifen. Jetzt aber schnell schnell, bevor die anderen kommen. Schlauchwechsel wie bei der Formel 1. Wenn die anderen auch die Michels Variante fahren, müssen die auf jeden Fall an  uns vorbei. Fahren sie über Straße würden wir genügend Zeit haben und als erste in Pezzo ankommen. Weit und breit keine Spur unserer Nachfolger, also weiter … Und dann endlich, um kurz vor 17 Uhr  waren wir in Pezzo.
Wir fragten uns kurz durch, wo wir denn Yuris Bed & Breakfast finden würden und standen auch schon an der Tür. Yuris Schwester vermietete uns das letzte Zimmer. Juchuuu … erste ... so leid uns das auch tat, denn es bedeutete, dass Ulla & Lena weiter fahren müssten oder ins Tal nach Precasaglio oder Ponte die Legno. Die Bonushöhenmeter sparen wir uns für ein anderes Mal auf :-) .

Pezzo
das nenn ich mal Pizza
Yuri

Über Pezzo gibt es nicht viel zu berichten: 1 Apotheke, 2 Pizzerias, 1 Lebensmittelladen, das wars… Nach großartigen Unternehmungen war uns eh nicht mehr, wir waren richtig platt.

Dennoch die Empfehlung: Falls Ihr mal an Pezzo vorbei kommen solltet, unbedingt bei Yuri reinschauen. Ein Super Typ, wir fühlten uns wie zu Hause, kein Wunsch blieb offen (Man fuhr sogar mit dem Auto extra für mich Zigaretten holen!!!), 1A Gastfreundschaft , ich würde auf dem nächsten Alpencross sogar ein Umweg einbauen, nur um hier noch mal übernachten zu können. 

Nachdem wir in der Dorf-Pizzeria unsere Kohlenhydrate-Speicher wieder aufgefüllt hatten, bekamen wir von Yuri noch Geschichtskunde in Sachen Pezzo und eine Vorschau auf die morgen anstehende Tour nach Madonna die Campiglio. Noch ca. 3.200 Höhenmeter trennten uns vom Gardasee. Noch 2 Etappen, wir konnten uns nicht richtig vorstellen, wo wir all die Höhenmeter gelassen hatten, aber wir hatten es bald geschafft. Morgen würde nochmal knackig, 2 Anstiege á 1.000 hm am Stück erwarteten uns, wir fragten uns, ob wir die wohl schaffen. Mir tat an diesem Abend alles weh, die Ferse vom linken Fuss, ich hatte Kopfschmerzen, der ganze Körper war verspannt, und am schlimmsten waren die Schmerzen am Gesäß. Ich wusste heute schon nicht mehr, wie ich sitzen sollte, wie sollte das bloß morgen werden? Zu dem Gedanken kam es nicht, stattdessen ärgerte ich mich über Yuris Familie, die Lautstark über irgendwas diskutierte. Das Fenster wollte ich auch nicht zu machen, weil es ganz schön warm war. Gegen 23 Uhr war dann aber endlich Ruhe, und wir fanden schnell in den Schlaf.